Die Elementarversicherung ist eine wichtige Absicherung gegen Naturkatastrophen, die in vielen Regionen Deutschlands immer häufiger auftreten. Doch was kostet eine solche Versicherung? In diesem Artikel werden wir diese Frage ausführlich beantworten.

Grundlagen der Elementarversicherung

Die Elementarversicherung ist eine Zusatzversicherung, die Schäden abdeckt, die durch Naturereignisse wie Überschwemmungen, Erdbeben, Erdrutsche, Schneelasten oder Lawinen verursacht werden. Sie ist in der Regel nicht in der normalen Hausrat- oder Gebäudeversicherung enthalten und muss separat abgeschlossen werden.

Die Kosten für eine Elementarversicherung können stark variieren, da sie von verschiedenen Faktoren abhängen. Dazu gehören unter anderem der Wert des zu versichernden Objekts, die Lage des Objekts und das individuelle Risiko.

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Kostenfaktoren einer Elementarversicherung

Wert des zu versichernden Objekts

Der Wert des zu versichernden Objekts spielt eine wesentliche Rolle bei der Berechnung der Prämie für eine Elementarversicherung. Je höher der Wert des Objekts, desto höher ist in der Regel auch die Prämie. Dabei wird nicht nur der reine Sachwert berücksichtigt, sondern auch der Wiederbeschaffungswert.

Es ist daher wichtig, den Wert des Objekts korrekt zu ermitteln und regelmäßig zu aktualisieren, um eine ausreichende Versicherungssumme zu gewährleisten.

Lage des Objekts

Die Lage des zu versichernden Objekts hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Kosten einer Elementarversicherung. Objekte in Risikogebieten, wie beispielsweise in Hochwasserzonen, sind in der Regel teurer zu versichern als Objekte in weniger gefährdeten Gebieten.

Die genaue Lage des Objekts wird in der Regel durch eine ZÜRS-Zone (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) bestimmt, die von den Versicherern zur Risikobewertung verwendet wird.

Individuelles Risiko

Das individuelle Risiko spielt ebenfalls eine Rolle bei der Berechnung der Prämie für eine Elementarversicherung. Hierbei wird unter anderem berücksichtigt, wie gut das Objekt gegen Naturgefahren geschützt ist.

So kann beispielsweise der Einbau einer Rückstauklappe oder die Anhebung des Gebäudes dazu führen, dass das Risiko und damit auch die Prämie reduziert werden.

Durchschnittliche Kosten einer Elementarversicherung

Die durchschnittlichen Kosten einer Elementarversicherung liegen in Deutschland bei etwa 50 bis 300 Euro pro Jahr. Dabei handelt es sich jedoch nur um Durchschnittswerte, die je nach individuellen Faktoren stark variieren können.

Es ist daher empfehlenswert, mehrere Angebote einzuholen und diese genau zu vergleichen, um die für die eigenen Bedürfnisse und das eigene Budget passende Versicherung zu finden.

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Fazit

Die Kosten für eine Elementarversicherung können stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Es ist daher wichtig, sich vor dem Abschluss einer solchen Versicherung ausführlich zu informieren und mehrere Angebote zu vergleichen.

Die Elementarversicherung bietet einen wichtigen Schutz gegen Naturkatastrophen und kann im Schadensfall hohe Kosten sparen. Sie sollte daher in keiner guten Hausrat- oder Gebäudeversicherung fehlen.