Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine wichtige Absicherung für jeden Arbeitnehmer. Doch was passiert, wenn man bereits eine Vorerkrankung hat? In diesem Artikel werden wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen und klären, wie man trotz Vorerkrankung eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann.

Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine Versicherung, die dazu dient, den Versicherten finanziell abzusichern, falls er aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Sie zahlt in diesem Fall eine monatliche Rente aus, die dazu beiträgt, den Lebensunterhalt zu sichern.

Die Höhe der Rente hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem gewählten Versicherungsumfang und dem Alter des Versicherten bei Vertragsabschluss. In der Regel beträgt die Rente zwischen 50 und 70 Prozent des letzten Bruttoeinkommens.

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Die Rolle von Vorerkrankungen

Vorerkrankungen können die Möglichkeit, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, erheblich beeinflussen. Bei der Antragstellung muss der Antragsteller Fragen zu seinem Gesundheitszustand beantworten. Diese Fragen beziehen sich auf bestehende oder frühere Krankheiten, Behandlungen und Medikamenteneinnahmen.

Je nach Art und Schwere der Vorerkrankung kann die Versicherung den Antrag ablehnen, Risikozuschläge erheben oder Leistungsausschlüsse in den Vertrag aufnehmen. Das bedeutet, dass bestimmte Krankheiten von der Versicherungsleistung ausgeschlossen werden.

Wie man trotz Vorerkrankung eine BU abschließen kann

Die richtige Versicherung finden

Es gibt Versicherungen, die sich auf bestimmte Risikogruppen spezialisiert haben und daher eher bereit sind, einen Vertrag mit einem Antragsteller mit Vorerkrankungen abzuschließen. Es lohnt sich daher, verschiedene Anbieter zu vergleichen und sich beraten zu lassen.

Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann dabei helfen, die richtige Versicherung zu finden. Er kennt den Markt und kann aufgrund seiner Erfahrung einschätzen, welche Versicherung am ehesten bereit ist, einen Vertrag abzuschließen.

Offenheit und Ehrlichkeit

Es ist wichtig, bei der Antragstellung ehrlich zu sein und alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Falschangaben können dazu führen, dass die Versicherung im Leistungsfall nicht zahlt.

Es ist jedoch auch wichtig zu wissen, dass man nicht mehr preisgeben muss, als gefragt wird. Man muss zum Beispiel nicht von sich aus über Vorerkrankungen informieren, nach denen nicht gefragt wurde.

Sonderfall: Anonyme Risikovoranfrage

Bei einer anonymen Risikovoranfrage wird der Gesundheitszustand des Antragstellers geprüft, ohne dass dieser namentlich genannt wird. So kann man herausfinden, ob und zu welchen Konditionen eine Versicherung möglich ist, ohne dass eine Ablehnung negative Auswirkungen auf zukünftige Anträge hat.

Die anonyme Risikovoranfrage sollte immer über einen Versicherungsmakler erfolgen, um sicherzustellen, dass sie auch wirklich anonym ist.

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Zusammenfassung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankung abzuschließen, kann eine Herausforderung sein, ist aber nicht unmöglich. Es ist wichtig, verschiedene Anbieter zu vergleichen, ehrlich zu sein und gegebenenfalls eine anonyme Risikovoranfrage zu stellen.

Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann dabei eine wertvolle Unterstützung sein. Er kann helfen, die richtige Versicherung zu finden und den Antragsprozess zu begleiten.