Die Versicherungssumme in der Kfz-Versicherung ist ein entscheidender Faktor, der die Höhe der Entschädigung bestimmt, die Sie im Schadensfall erhalten. Sie stellt den maximalen Betrag dar, den die Versicherungsgesellschaft im Schadensfall zahlt. Die Wahl der richtigen Versicherungssumme ist daher von großer Bedeutung und sollte sorgfältig überlegt werden.

Was ist die Versicherungssumme in der Kfz-Versicherung?

Die Versicherungssumme ist der Betrag, bis zu dem die Versicherungsgesellschaft im Schadensfall leistet. Sie wird im Versicherungsvertrag festgelegt und stellt die Obergrenze der Leistungspflicht des Versicherers dar. In der Kfz-Versicherung bezieht sich die Versicherungssumme auf die Deckungssumme in der Haftpflichtversicherung und auf den Wiederbeschaffungswert in der Kaskoversicherung.

Die Deckungssumme in der Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und beträgt in Deutschland mindestens 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1,12 Millionen Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. In der Kaskoversicherung hingegen ist die Versicherungssumme gleich dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.

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Wie wird die Versicherungssumme berechnet?

Die Berechnung der Versicherungssumme hängt von der Art der Versicherung ab. In der Haftpflichtversicherung ist die Versicherungssumme gesetzlich festgelegt und beträgt mindestens 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1,12 Millionen Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Diese Summen gelten pro Schadensfall, unabhängig von der Anzahl der geschädigten Personen.

In der Kaskoversicherung hingegen wird die Versicherungssumme auf Basis des Wiederbeschaffungswertes des Fahrzeugs berechnet. Der Wiederbeschaffungswert ist der Betrag, der benötigt wird, um ein gleichwertiges Fahrzeug zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zu erwerben. Er berücksichtigt Faktoren wie Alter, Zustand, Laufleistung und Ausstattung des Fahrzeugs.

Warum ist die Versicherungssumme wichtig?

Die Versicherungssumme ist wichtig, weil sie die Höhe der Entschädigung bestimmt, die Sie im Schadensfall erhalten. Eine zu niedrige Versicherungssumme kann dazu führen, dass Sie im Schadensfall auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. Eine zu hohe Versicherungssumme hingegen kann unnötig hohe Versicherungsprämien verursachen.

Es ist daher wichtig, die Versicherungssumme sorgfältig zu wählen. In der Haftpflichtversicherung sollte die Versicherungssumme ausreichend hoch sein, um auch bei schweren Unfällen mit mehreren Geschädigten eine ausreichende Deckung zu gewährleisten. In der Kaskoversicherung sollte die Versicherungssumme dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs entsprechen.

Wie wähle ich die richtige Versicherungssumme?

Die Wahl der richtigen Versicherungssumme hängt von verschiedenen Faktoren ab. In der Haftpflichtversicherung ist die Versicherungssumme gesetzlich festgelegt und beträgt mindestens 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, 1,12 Millionen Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden. Diese Summen gelten pro Schadensfall, unabhängig von der Anzahl der geschädigten Personen.

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In der Kaskoversicherung hingegen sollten Sie die Versicherungssumme auf Basis des Wiederbeschaffungswertes Ihres Fahrzeugs wählen. Der Wiederbeschaffungswert ist der Betrag, der benötigt wird, um ein gleichwertiges Fahrzeug zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zu erwerben. Er berücksichtigt Faktoren wie Alter, Zustand, Laufleistung und Ausstattung des Fahrzeugs.

Es ist empfehlenswert, den Wiederbeschaffungswert regelmäßig zu überprüfen und die Versicherungssumme gegebenenfalls anzupassen. So stellen Sie sicher, dass Sie im Schadensfall ausreichend abgesichert sind.